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Neue Ökostromzahlen für Deutschland
Inzwischen wurde der „Monitoringbericht 2010“ der Bundesnetzagentur veröffentlich. Auch in diesem Jahr wird wieder auf die Entwicklung im Ökostrom-Sektor eingegangen.
Unter einem Ökostromtarif wird im Monitoring 2010 „… ein Stromtarif verstanden, welcher aufgrund von Ökostrom-Labeln oder Stromkennzeichnung als Stromtarif mit besonderer Relevanz des Anteils der effizienten oder regenerativen Energiegewinnung ausgewiesen und zu einem gesonderten Tarif angeboten/gehandelt wird.“ Diese Definition entspricht dem Monitoringbericht 2009, welche von der 2008er Version insofern abweicht, als dort davon gesprochen wird, dass „ein Ökostromprodukt … so definiert [wird], dass es aufgrund von Zertifizierung oder Stromkennzeichnung als Produkt mit besonderer Relevanz des Anteils, bzw. der Förderung erneuerbarer Energien ausgewiesen und zu einem gesonderten Tarif angeboten/gehandelt wird.“
Nun zur Entwicklung des Marktes. Die Anzahl der Kunden, die 2009 Ökostrom in Deutschland bezogen haben, liegen lt. dem „Monitoringbericht 2010“ bei rund 2,6 Mio. Haushalten (2008: rund 1,97 Mio. Haushaltskunden) und bei rund 0,43 Mio. weitere Letztverbraucher (2008: 0,12 Mio. weitere Letztverbraucher). Gemessen am Anzahlbezogenen Anteil liegen hier die Haushalte bei rund sechs Prozent und die weiteren Letztverbraucher bei rund zehn Prozent. Gemessen am Absatz in TWh liegt hier das Volumen bei den Haushaltskunden bei rund sieben TWh und bei den weiteren Letztverbrauchern bei rund 10 TWh. Das entspricht einem Anteil von 3,9 % der Gesamtabgabe in 2009 (2008: 2,67 %).
Betrachtet man sich die Nutzung von Ökostrom-Labeln, so stieg der Anteil der nicht gelabelten Strommengen von 27,3 % auf 35 %. Das ok-power Label hatte in 2008 mit 3,01 TWh einen Anteil von 21,4 % - in 2009 stieg das Volumen auf 3,64 TWh, aber der Anteil sank auf 14,4 %.
Mit gut 12,5 TWh basiert knapp die Hälfte des gelabelten und nicht gelabelten Ökostroms in 2009 auf Herkunftsnachweisen des EECS Systems (2008: knapp 7 TWh). Rund 18 % stammen aus dem EEG Band (2008: 13 %, entfällt in 2010) und rund 35 % aus Lieferverträgen (2008: rund 37 %). Eine Kombination aus EECS Herkunftsnachweisen und Lieferverträgen wird bei rund 5 % der Mengen genutzt.












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