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Neue Ökostromzahlen für Deutschland

Die Bundesnetzagentur hat mit ihrem neuen Monitoringbericht 2011 (Monitoringbericht gemäß § 63 Abs, 4 EnWG i.V.m. § 35 EnWG) auch neue Zahlen zum Thema Ökostrom in Deutschland veröffentlicht. Diese Zahlen basieren auf dem Jahr 2010.

Die Bundesnetzagentur definiert in ihrem Monitoring 2011 weiterhin Ökostromtarife als Stromtarife, „welcher aufgrund von Ökostrom-Labeln oder [der] Stromkennzeichnung“ als ein Angebot „mit besonderer Relevanz des Anteils der effizienten oder regenerativen Energiegewinnung ausgewiesen und zu einem besonderen Tarif angeboten/gehandelt wird“.  FN S. 150 Diese Definition wurde bereits in 2010 und 2009 genutzt.

Für das Berichtsjahr 2010 haben sich rund 3,7 Mio. (8,80 %) (2009: 2,6 Mio./5,30 %) aller Haushaltskunden und rund 0,8 Mio. (18,90 %) (2009: 0,43 Mio./3,30%) aller weiteren Letztverbraucher (Gewerbe- und  Industriekunden) für einen Ökostromtarif entschieden. Das entspricht einem Volumen von rund 27,3 TWh (6,00 %) (2009: 17,39 TWh/3,90 %) der Gesamtabgabe.

Insgesamt beziffert der Monitoringbericht den Anteil der gelabelten und nicht-gelabelten Ökostrommenge mit rund 40,30 TWh. Die Differenz zu der an die Letztverbraucher gelieferte Mengen (rund 27,3 TWh) wird zum einen dadurch erklärt, dass Lieferanten mit einem noch größeren Ökostromabsatz gerechnet haben, bzw. zum anderen dass Lieferanten ihre Stromkennzeichnung gegenüber dem bundesdeutschen Durchschnitt-Mix aufwerten wollten. Betrachtet man sich die Nutzung von Ökostrom-Labeln, so stieg der Anteil der nicht gelabelten Strommengen von 35 % auf 36,80 %. Das ok-power Label hatte in 2010 einen Anteil 11,50 % (2009: 14,40 %).

Quelle: Monitoringberichte der Bundesnetzagentur 2010 und 2011

Oliver Germeroth30.11.2011
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